Kekule-System

Der deutsche Mathematiker Stephan Kekule von Stradonitz (1863-1933) entwickelte ein logisches aufgebautes Nummerierungssystem.

Die Ausgangsperson erhält die Nummer 1.
Der Vater der Ausgangsperson erhält die Nummer 2 und die Mutter die Nummer 3.

Die Nummer des Vaters einer Person ist immer doppelt so groß wie die der Person und die Nummer der Mutter ist doppelt so groß plus 1.
Die männlichen Vorfahren haben immer gerade Nummern und die weiblichen Vorfahren haben immer ungerade Nummern.

Ein Kind erhält immer die Nummer des Vaters, oder, wenn dieser kein Blutsverwandter ist, die Nummer der Mutter und zusätzlich einen Buchstaben.
Das 1. Kind ein A oder a, das 2. Kind ein B oder b und so weiter.
Die männlichen Kinder erhalten Großbuchstaben und die weiblichen Kinder erhalten Kleinbuchstaben.
Die Kinder dieser Kinder erhalten die Bezeichnung des Vaters, oder, wenn dieser kein Blutsverwandter ist, die Nummer der Mutter und einen weiteren Buchstaben angehängt.

4   5   6   7
|   |   |   |
+ + +   + + +
  |     |  
  2 + 3  
    |    
    1    
 
   1   ?   
   |   |   
   + + +   
    |    
   + + +   
   |   |   
?   1A   1b   ?
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+ + +   + + +
  |     |  
+ + +   + + +
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1AB   1Aa   1bA   1bb